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Die Indieband vandermeer spielt Shoegaze mit Rock-Einflüssen und veröffentlicht am 9.12.2022 ihr drittes Album „Grand Bruit“ über Barhill Records/Cargo Records als 2LP/CD/Digital.
Support: Cyclorama (LUX) – Shoegaze + Krautrock
Nur Abendkasse: 10 Euro.
Einlass 19:30 Uhr.
Bestellt das Album exklusiv im Barhill Records-Shop vor: https://barhillrecords.de/shop/
Hier der Link zur erten Single: https://vandermeer.ffm.to/inallthiswherewasi
Und hier der Link zur zweiten Single:
https://vandermeer.ffm.to/piupiu
ÜBER VANDERMEER
BIO
Die Indieband vandermeer spielt Shoegaze mit Rock-Einflüssen. Seit 2016 setzt sich die Band aus Harmke van der Meer (Vocals, Synthesizer), Florian P. Stiefel (Guitar, Kaossilator, Noise), Jo Hansson (Vocals, Bass, Noise, Synthesizer) und Bernd Erasmy (Drums, Noise) zusammen. Nach einem erfolgreichen Tourstart in 2019 zum letzten Album „panique automatique“ sollte die Tour in 2020 weitergehen – die Band wurde jedoch radikal durch COVID ausgebremst. Auf Streaming-Konzerte während der Lockdowns hatten sie allerdings keine Lust. Die vier Musiker:innen halten nichts von dem Format und wollen lieber in echt, schwitzend und laut vor Menschen spielen. Stattdessen wurden also die Arbeiten am neuen Album vorgezogen, und da ist sie nun: „Grand Bruit“, ein gelungenes Gesamtkunstwerk, ein Zeitzeugenbericht zur Pandemie.
GRAND BRUIT
Die Songs handeln von persönlichen Rückschlägen, politischen Entwicklungen (die Corona-Leugner-Problematik), Verlustängsten, einer intimen Auseinandersetzung mit Social Distancing und dem Alleinsein, während man mit den meisten Maßnahmen konform ist. Es geht um Abschiednehmen in Zeiten, in denen keine Beerdigungen mit mehr als zehn Personen erlaubt sind. Die Eltern nicht besuchen zu können, weil ihr Land Hochinzidenzgebiet ist. Mit sich allein sein, auch wenn man eine Zoom Party besucht. Weiter agieren, während alles stillsteht oder stillstehen, während alles doch weiter geht? Die unkaputtbare Solidarität mit den Erkrankten, den Hinterbliebenen, den Kindern, den Risikogruppen und mit all denen, die alles dafür geben, dass wir überleben. Die Fassungslosigkeit gegenüber den Egoismen, den Demonstrationen der Corona-Leugner, dem Zuwachs der Neuen Rechten. Eine Wut, eine Fassungslosigkeit, ein Aufstehen, ein Dagegenhalten – das ist „Grand Bruit“.
Das Album grenzt sich mit seinen zwölf Songs von den bisherigen Produktionen ab. Verglichen mit den früheren Veröffentlichungen der Band verlangt das neue Album ein neues Sounddesign: Mehr! Mehr! (Più Più!, siehe 2. Song). Diese Platte strahlt mehr Wut, mehr Einfühlsamkeit, mehr Brachiales und mehr Emotionales aus. Sie will nicht immer schön sein. So ist es eben nicht. Die Platte soll auf den Punkt sein. Ihre Zeit erzählen. Roh, kantig, knackiger. Und dennoch umarmend.
Im Vergleich zu „panique automatique“ ist „Grand Bruit“ stilistisch stringenter, kompakter, aus einem Guss. Weniger stilistisch ausdifferenziert wie „panique automatique“, krachiger, Fuzz-Shoegaze-Gitarrengewitter trifft auf sanften Frauengesang, der sich mit der Stimme des Bassisten abwechselt. Poppige Melodien, ohne beliebig zu werden. Ein wenig Post-Rock ist auch mit drin, allerdings dosiert. Das ist das Besondere an „Grand Bruit“.
Subscribe to the Barhill Records-YouTube-Channel: https://www.youtube.com/BarhillRecords/
ÜBER CYCLORAMA
Cyclorama aus Luxemburg wurde 2007 von Sebastien Laas gegründet und 2009 mit Pit Reyland ergänzt. Die Einflüsse kommen hauptsächlich aus dem klassischen Shoegazing der 90er und dem Kraut- und Psychedelic-Rock der 60er Jahre. Die beiden Jungs bleiben dabei immer tanzbar und bieten eine exzellente Liveshow.

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