Aufgaben und Ziele

Ausgangslage

Die rechtliche Grundlage unserer Arbeit ist der §13 SGB VIII, der allen jungen Menschen im Rahmen der Jugendsozialarbeit zur Förderung ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung, ihrer Eingliederung in die Arbeitswelt und ihrer sozialen Integration sozialpädagogische Hilfen zusichert.

Näheres regelt der §3 des Landesgesetzes zur Förderung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (Jugendförderungsgesetz – Rheinland-Pfalz).

Zielsetzung und Aufgaben der Beratungsstelle

Ziel unserer Beratungsarbeit ist es, eine an der Lebenswelt der Jugendlichen orientierte persönliche und berufliche Perspektive zu entwickeln, die an den Kompetenzen der jungen Menschen ansetzt.

Da sie sich häufig in einer Entwicklungsphase befinden, die durch vielfältige Veränderungen und Anforderungen gekennzeichnet ist, spielt in unserer Beratung neben dem klar umrissenen Thema ‚Berufshilfe‘ auch die entwicklungsbegleitende Unterstützung und die Hilfe in persönlichen Problemsituationen der Jugendlichen eine große Rolle. Sie trägt somit dazu bei, soziale Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen, sowie persönliche Beeinträchtigungen auszugleichen.

Die Beratung ist umfassend, ganzheitlich und lösungsorientiert. Sie beinhaltet Einzelberatung und Gruppenberatung in unseren Räumen und auch vor Ort in Schulen oder Jugendtreffs.

Schwerpunkte

  • Aufzeigen schulischer oder beruflicher Perspektiven
  • Hilfen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Begleitung im Praktikum, während der Ausbildung und am Arbeitspatz
  • Hilfen bei persönlichen Problemen und Notlagen
  • Beratung bei belastenden Familiensituationen oder anderen schwierigen Lebensphasen
  • Stärkung der sozialen Kompetenzen
  • Ansprechpartner für Eltern, Lehrer, Ausbilder und weitere Vertrauenspersonen
  • im Bedarfsfall Weitervermittlung an Fachdienste und andere Beratungsstellen
  • Projektarbeit

Zielgruppen

Zielgruppen sind alle Jugendliche und junge Erwachsene von ca. 14 bis 27 Jahren, die Beratung beim Einstieg in das Berufsleben benötigen und auf Hilfen bei der Bewältigung von persönlichen Problemen und Notlagen angewiesen sind. Dies trifft insbesondere auf Jugendliche und junge Erwachsene zu, die:

  • individuell, sozial oder strukturell benachteiligt sind,
  • zu ihrer beruflichen und sozialen Integration sozialpädagogische Hilfen benötigen,
  • sich in der Schule oder im Übergang in den Beruf befinden,
  • über keinen oder nur einen schlechten Schulabschluss verfügen,
  • eine Schul- oder Berufsausbildung abgebrochen haben,
  • bei Problemen in der Familie oder im sozialen Umfeld besonderer Unterstützung bedürfen,
  • mit einem Migrationshintergrund in Deutschland leben.

Wichtige Kooperationspartner

  • Stadtverwaltung Trier – Fachämter
  • Kreisverwaltung Trier-Saarburg – Fachämter
  • Arbeitsagentur Trier
  • Jobcenter Trier Stadt und Jobcenter Trier-Saarburg
  • Verbundsystem Arbeitsmarktintegration Benachteiligter in der Region Trier
  • Allgemeinbildende und Berufsbildende Schulen
  • Jugendzentren, Jugendtreffs und Jugendhilfeeinrichtungen
  • Beratungsdienste und Soziale Dienste
  • Bewährungshilfe
  • Träger von Maßnahmen für arbeitslose Jugendliche
  • Alle lokalen Akteure der Arbeitsmarktpolitik und der Jugendhilfe

Durch die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen wird der Informationsaustausch zwischen den Institutionen gewährleistet, um die vielfältigen Hilfsangebote abzustimmen und zu optimieren.